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WING TSUN - "Fight Club" im KAMPFKUNSTCENTER KARLSRUHE

Über Vollkontakt-Training im KKC
Kampftraining mit Box-Handschuhen - auch im Wing Tsun
Bilder vom KKC-Fight Club


Über Vollkontakt-Training im KKC



Sparring mit Boxhandschuhen im KKC-Fight Club – Training der Reflexe unter Stressbedingungen


Vollkontakt-Training im Wing Tsun war immer schon ein schwieriges Thema. Dies hat folgende Gründe:

Zunächst ist Wing Tsun eine reine Selbstverteidigung, bei der das primäre Ziel darin besteht den Gegner schnell und effektiv auszuschalten. Dass dies ohne jede sportliche Fairness vonstatten geht liegt in der Natur der Sache.

Eine sog. „sportliche Einstellung“ setzt immer voraus, dass der Kontrahent in einer sportlichen Auseinandersetzung nicht danach trachtet seinem Gegenüber schwere, irreparable Verletzungen zuzufügen oder gar ihn zu töten. Dies wird bei sportlichen Auseinandersetzungen in den Kontakt- Kampfsportarten wie Boxen, Ringen; Kick- und Thai-Boxen bewerkstelligt, indem man ein spezielles Regelwerk einhält und die Kontrahenten in entsprechenden Gewichtsklassen einteilt. Weiterhin tragen die Sportler Schutzausrüstung (Boxhandschuhe, Unterleibsschützer, Zahnschutz ect.) Dies erfolgt zum Schutz der Gesundheit der Sportler und unterscheidet sich somit grundsätzlich von einer realen Selbstverteidigungs-Situation die von nicht-Fairness geprägt ist.

Durch die Vorgaben einer realen Selbstverteidigung ist das Wing Tsun vor ca. 250 - 300 Jahren in China entstanden und ist bis heute un-sportlich geblieben, d.h. das System wurde nicht seiner Effizienz durch eine „Ver-sportlichung“ beraubt.

Nun liegen die Vorteile eines Sparrings in den Kampfkünsten ebenfalls klar auf der Hand: Das Messen der eigenen Fähigkeiten in einem Kampf mit einem Gegner, die Bewältigung des Wettkampf-Stresses und der Duellsituation, das Abhärten oder vielmehr der Abbau von unnötigen Schmerzängsten und der Aufbau von Kondition.

Die Problematik des Vollkontaktes beim Wing Tsun liegt hauptsächlich in der Art und Weise, wie die Körperwaffen (Arme, Beine, Ellbogen/Knie, ect.) eingesetzt werden. Es gibt im Wing Tsun Schläge, die grundsätzlich mit der offenen Hand ausgeführt werden und auch Stöße mit den Fingern zu vitalen Punkten des Gegners (Kehlkopf, Augen, Geschlechtsorgane, innere Organe, usw.). Die künstliche Entschärfung dieser Körperwaffen durch entsprechende Schutzausstattung ist nicht mit ihrem sauberen Einsatz zu vereinbaren.

So kann ein „realistisches“  Training mit Schutzausrüstung stets nur ein Kompromiss sein zwischen ungebremster Anwendung der Technik und ihrer völlig kontrollierten Ausübung in der Lern- und Übungsphase alleine oder mit dem Partner.

Im "WT-Fight Club" des KampfKunstCenter Karlsruhe erlernen die WT-Schüler entsprechend ihrer Graduierung den Einsatz ihrer „Körper-Waffen" (Fäuste, Beine, Knie/Ellbogen ect.) und den Kampf in den „Fünf Distanzen" (Fußtritt- /Fauststoß- /Knie/Ellbogen- /Ringen/Wurf- und Bodenkampf-Distanz).

Das Training beginnt für den Anfänger zunächst wie in jedem beliebigen Kontakttraining wie Boxen oder Thai-Boxen mit dem Training der Schlagwaffen, wie Fäuste, Ellbogen usw. an Trainingsgeräten (Sandsäcke, Wandsäcke und Schlag-Pratzen). Hierbei lernt der Schüler seine Schlagkraft zu erhöhen und Kondition aufzubauen. In einer zweiten Phase werden spezifische WT- Bewegungs-Zyklen trainiert, die Koordination von Fußarbeit und Oberkörperarbeit schulen, ähnlich dem Kombinations-Training im Boxen oder im Thai-Boxen.

Geschützt durch spezielle Kopfschützer mit Gesichtsgitter, stark gepolsterten Körperschutzwesten, starke Tiefschützer, starke Schienbeinschützer, Knie/Ellbogenschützer und 12Unzen-Boxhandschuhe findet in der dritten Phase das Kontakt-Training statt.

Angriffe mit Ellbogen und Knie zum Kopf und deren Abwehr werden hier ebenso trainiert wie der Einsatz von Fäusten, Knien/Ellbogen und Tritten in Bodenlage.

Im Vordergrund steht jedoch nicht eine wilde Keilerei, sondern die Umsetzung der WT- Prinzipien wie die der WT- Kraftsätze und der speziellen WT- Geometrie unter Stressbedingungen, die einer realistischen Selbstverteidigungssituation ziemlich nahe kommen.

Die Teilnahme an diesem Kampftraining ist freiwillig und stellt ein Zusatzangebot dar, das unabhängig zur klassischen WT-Ausbildung von allen Mitgliedern des KampfKunstCenter Karlsruhes genutzt werden kann. Die Teilnahme am Sparring der dritten Phase ist gekoppelt an das Erreichen des fünften WT-Schülergrades der EWTO.

 


Kampftraining mit Box-Handschuhen - auch im Wing Tsun










WT-Sparring mit Box-Handschuhen gehört bereits seit Jahren zum festen Bestandteil der Schulleiter-Weiterbildung bei den von Sifu H.P. Edel betreuten WT-Schulen.



Bilder vom KKC-Fight Club










Aufbau von Kondition und Entwicklung von „Nehmerqualitäten“






Tritt- und Kniestoss-Training (Yap/Bong/Sun-Gerk) mit Partner und Sandsack










Sparring mit und ohne Kopfschutz, gegen einen oder mehrere Partner - Abhärtung und Stress-Training im FightClub






Kopf- und Körperschutz sowie Handschutz bilden größtmögliche Sicherheit beim Sparring






Faust- und Ellbogentechnik


















… Spaß muss sein! - auch im KKC-FightClub






Abwehr eines Angriffs auf die Beine.. …. und Ellbogenangriff zum Kopf






David gegen Goliath - Alltag im KKC-FightClub ;)






Regina Halmich lässt grüßen - Frauen im KKC-FightClub und zwar gegen echte Männer - keine Stefan Raabs ;)














WT-Grundtechniken ausgeführt mit Boxhandschuhen: Tan Sao / Kuen, Pak Sao Kuen, Gaan Sao / Kuen, ect.


















Abwehr von Stock-Angriffen mit Schutzausrüstung






Körperschutz hilft gegen Rippenbrüche - und macht eine "Wespen-Taillie" :-)






Fusstritt-Abwehr mit Schienbeinschutz














Training mit Schlagpolstern zum Aufbau von Schlagkraft und Kondition





Wurf-Technik und Verteidigung aus Bodenlage










"Grappling"






Kampf am Boden…










... und so sehen glückliche Teilnehmer des KKC-FightClub nach dem Training aus :)





…. und wie man zum Boden kommt - Ansatz zum Wurf/Würgen durch Ringer-Angriff - Bernd Hoyer (4.TG EWTO Newman-Escrima) und Assistent Sascha Böhringer (2. TG) bei einem Spezial-Seminar im KKC-Karlsruhe





Die KKC-Mitglieder beim Spezial-Seminar mit Bernd Hoyer





KKC-Escrima Übungsleiter Patrick Schmitt (links) beim 3. „Outsider-Cup“ im Free-Fight.
Patrick begann seine Kampfkunst-Karriere als Jugendlicher mit Ringen, und kam über Wing Tsun zum Newman Escrima.









Patrick im Ring beim 3. "Outsider-Cup"





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