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Die Meister des ChiKung

- Prof. Chu - Der lebende Schatz Chinas“
Der 75-jährige Professor Chu Hok Ting, taoistisch „Yuan Hok Tze“ oder „Kranich der metaphysischen Sphäre“ genannt (der Kranich ist das Symbol für „langes Leben“ und für „elegant“ im Taoismus), gilt bei den Festlandchinesen als der „lebende Schatz Chinas“.
Sein Vater, „Oberhaupt des Laoshan Taoismus“ hatte im hohen Alter alle Laoshan-Techniken und philosophischen Konzepte an ihn weitergegeben. Darin war als wichtigstes das taoistische „Geheimnis vom langen Leben“ enthalten.
Neben dem vom Vater, „Yang Chung Tze“ (taoistischer Name, der „Die Person in metaphysischer Sphäre“ bedeutet) weitergegebenen Taoismus hat Professor Chu auf der Universität von Peking viele Jahre auch Literatur- und Kunstwissenschaften gelehrt. Auch beide medizinische Wissenschaftsrichtungen, sowohl die chinesische als auch die westliche hat er für viele Jahre studiert. In der chinesischen Medizin übernahm er als Nachfolger seines Vaters die taoistische Kräutermedizin, eine einzigartige Methode, die sich von allen anderen Kräutermethoden unterscheidet und für einige Krankheitsbilder besonders wirkungsvoll ist. Vor allem bei von anderen Ärzten als „problematisch“ angesehenen Krankheiten wie Bluthochdruck, Rheumatismus usw. 
Professor Chu ist Autor verschiedener Publikationen zum Thema Gesundheit und Chi-Kung:  | „The Valuable Book in the Secret Formulae of China”, veröffentlicht in Hong Kong.
|  | „Healing of Veins and Arteries from the Injury of Sports", veröffentlicht in Festland-China.
|  | “Recovering from Diabetes” und “Taoist Chi-Kung”, veröffentlicht in Japan und viele andere. |
Seine einzigartigen Kenntnisse im „Laoshan-taoistischen Wissen vom langen Leben“ machen Professor Chu zu einem wichtigen Experten in Sachen „gesundes und langes Leben“ in ganz China und verleihen ihm sowohl in der chinesischen Medizin als auch unter Chi-Kung Fachleuten einen hohen Status.
Professor Chu stellt fest, dass viele Leute dem Missverständnis nachhängen, Taoismus sei eine Art Religion wie der Buddhismus. „Ich muss einräumen, dass da zu viele Leute für den Taoismus eine „religiöse Maske“ basteln, um andere Leute glauben zu lassen, der Taoismus sei eine äußerst geheimnisvolle und tiefgründige Angelegenheit. „Das ist aber in der Tat nicht das wahre Gesicht des Taoismus.“sagt Professor Chu, „die wirklichen Taoismus-Experten können leben wie Unsterbliche und können sehr, sehr alt werden; und schneller laufen als junge Männer. Manche von ihnen können sogar vorhersagen, wann jemand in Schwierigkeiten geraten oder böses Pech haben wird, fast wie ein Wahrsager – all das klingt unglaublich. Dennoch ist auf wissenschaftliche Fakten gestützt; Taoismus ist in Wirklichkeit eine wissenschaftliche Philosophie, ohne jeden Aberglauben.“
In der Tat ist alles hier beschriebene auch ein Stück Wirklichkeit in Professor Chu’s Alltagsleben.
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|  Sifu J.Pottiez mit Prof. Chu. HongKong ; Februar 1997
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Jeder der schon einmal mit Professor Chu zusammen ein Stück gegangen ist, weiss, dass dieser sich viel schneller bewegen kann als ein austrainierter Jüngling. Manchmal kann er die auch kommende Ereignisse vorhersagen. Er kann Charakter und gesundheitliche Verfassung eines Menschen, den er überhaupt nicht kennt nach kurzem Anschauen ziemlich genau erraten.
Obwohl Professor Chu kein Wahrsager ist, kommen durch sein reichhaltiges Wissen im „Fung-Shui“ (Wind & Wasser, einer Art chinesischer Geheim-Philosophie über das Leben im Einklang mit der den Menschen umgebenden Umwelt) und im „Schicksalsdeuten“ immer wieder die Menschen zu der Überzeugung, dass er „ein taoistischer Prophet unserer Zeit“ zu sein scheint.
Im April 1996 kam Professor Chu auf Einladung von GM K.R. Kernspecht erstmals nach Europa um die Lehrer der E.W.T.O. ( Europäische Wing Tsun Organisation) in die Grundlagen des Chi-Kung und der taoistischen Philosophie einzuführen.
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|  Prof. Chu und GGM Leung Ting. Langenzell, April 1996
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|  Sifu J.Pottiez beim ChiKung-Lehrgang mit Prof. Chu in Langenzell, April 1996
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- Sifu Siu Yuk Man - Kung-Fu- und Chi-Kung- Meister
Sifu Siu Yuk Man ist ein Enthusiast bezüglich der chinesischen Kampfkunst und ein persönlicher Freund von GM Leung Ting. Von seinem Vater erlernte in seiner Jugend den Kung-Fu-Stil der „Gottes-Anbeterin vom Bambus-Kloster“, einer Kombination der Stile des „Nördlichen Gottes-Anbeterin-Kung-Fu’s“ und des „Südlichen Gottes-Anbeterin-Kung-Fu’s“.
Als Teenager wurde er Schüler von Großmeister Yip Man. Später begann er mit dem Studium des Chi-Kung zur „Erhaltung der Gesundheit“ und „für ein langes Leben“.
Das Chi-Kung von Siu Yuk Man zählt zur taoistischen Schule. Sein Chi-Kung beruht auf einem „Training auf natürliche Weise“. Das hierbei praktizierte Chi ist das sog. „Natürliche Chi“ (man unterscheidet zwischen „erworbenem“ d.h. antrainiertem Chi und „natürlichem“ d.h. von den Eltern durch Vererbung weitergegebenem Chi). Man benötigt keine aggressiven Bewegungen oder starke Atmung zum üben.
Das „Pa-Duen-Kam“ oder „Acht-Teiliges-Satin“ ist eine der interessantesten Chi-Kung-Übungen, die Sifu Siu praktiziert.
Das „Pa-Duen-Kam-Chi-Kung“ oder „Acht-Teiliges-Satin-Chi-Kung“ wurde einer Überlieferung nach von General Yue Fei während der chinesischen Sung-Dynastie (1103-1142) entwickelt. Manche Historiker halten diese Version für einen Mythos, der einer realen Basis entbehrt. Jedoch scheint erwiesen, dass General Yue Fei, sofern er nicht der Begründer der Übung war, er doch zumindest der erste war, der das „Acht-Teilige-Satin-Chi-Kung“ bei der Armee einführte.
Da General Yue Fei in der chinesischen Geschichte als großer Held galt, wurde er wohl von den Menschen späterer Dynastien als Begründer des „Acht-Teiligen-Satin-Chi-Kung“ gefeiert, um sein Ansehen zu erhöhen.
Trotz dieser widersprüchlichen Entstehungsgeschichten wurde das „Acht-Teilige-Satin-Chi-Kung“ die am weitesten verbreitete Chi-Kung Übung in China. Nach Hunderten von Jahren wurde sogar eine „stehende“ und eine „sitzende“ Version entwickelt.
Das „Acht-Teilige-Satin-Chi-Kung“ kann heute in viele Richtungen unterteilt werden.
Manche davon sind sogar völlig unterschiedlich zu den originalen Prinzipien, Abläufen und Bewegungen. Es gibt „Südliche Stile“ und „Nördliche Stile“. Die südlichen Stile sind flexibler und einfacher in ihren Bewegungen, und somit auch ausführbar für nicht so kräftig gebaute, oder aber ältere Menschen. Die nördlichen Stile sind eher aggressiv und etwas komplizierter. Sie sind eher geeignet für stärkere und jüngere Menschen.
Das „Acht-Teilige-Satin-Chi-Kung“ von Sifu Siu Yuk Man zählt zu den südlichen Stilen und wurde kombiniert mit einigen taoistischen Chi-Kung Konzepten und Techniken. Sifu Siu hat ebenfalls einige Techniken aus dem nördlichen „Acht-Teiligen-Satin-Chi-Kung“ in seine Version eingefügt, wodurch er einen Mittelweg zwischen „Effizienz in der Erhaltung der Gesundheit“ und des „Leichten Lernens für Jedermann“ beschritten hat.
Im August 1993 kam Sifu Siu Yuk Man auf Einladung von GM K.R. Kernspecht erstmals nach Europa um den Lehrern der E.W.T.O. ( Europäische Wing Tsun Organisation) in sein Chi-Kung zu demonstrieren. 




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Sifu H.P. Edel demonstriert "Acht-Teiliges-Satin-Chi Kung"
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- Chi-Kung und WingTsun - Die vergessene „Gesundheits-Siu Nim Tau“
Im Jahr 1982 stieß Großmeister Leung Ting auf ein altes handschriftliches Manuskript eines gewissen Au Hong. Au Hong war einer der Schüler des WingTsun Lehrers Dr. Leung Jan und ein Kung Fu-Bruder von Chan Wah Shun, dem Si-Fu (Lehrer) von WingTsun Großmeister Yip Man.
Dieses alte Manuskript beschrieb die WingTsun-Konzepte und die WingTsun-Formen. GM Leung Ting war anfangs nicht von der Authentizität dieser Handschrift überzeugt, zumal sich das beschriebene Konzept in manchen Punkten deutlich von dem unterschied, was GM Leung Ting von GM Yip Man erlernte.
Das Werk sprach von 108 Bewegungen der Siu Nim Tau (erste Übungsform des WingTsun Kung Fu). Einige Bewegungen die hier beschrieben wurden unterschieden sich sehr stark von denen die GM Leung Ting von GM Yip Man lernte.
Der Grund ist darin zu sehen, dass die ältere Form über die reine Selbstverteidigungs-Form weit hinaus geht. Sie ist vielmehr spezialisiert auf das Training der inneren Organe, d.h. auf die Atmung.
In der Zeit als GM Yip Man Leung Ting unterrichtete, lernte dieser viele fortgeschrittene Techniken die aus der Siu Nim Tau stammten, aber weitergehende Variationen dieses Themas darstellten. Jedes mal wenn Leung Ting von GM Yip Man lernte musste er mindestens zweimal die Siu Nim Tau zeigen. Einmal hatte er Leung Ting gesagt, dass es eine spezielle Siu Nim Tau für die Atmung gab, aber so genau wie in diesem Buch hatte er sie ihm nicht beschrieben.
Aber nicht nur GM Yip Mans Erzählungen halfen GM Leung Ting die alten Übungsanweisungen zu verstehen. Er hatte auch die anderen Kung Fu Stile und ihre Atemtechniken erforscht. Außerdem gab es in GM Leung Tings Freundeskreis sehr erfahrene Chi-Kung Meister, mit denen er seine Erfahrungen austauschen konnte.
Seit über 20 Jahren ist Chi-Kung nun GM Leung Tings Hauptstudiengebiet, so dass es ihm möglich war zwischen den Zeilen zu lesen, um das alte Manuskript zu verstehen.
Nachdem GM Leung Ting Informationen gesammelt hatte, begann er Anfang der 80er Jahre nach den alten Anweisungen zu üben und vor ca. 10 Jahren berichtete GM Leung Ting zum ersten mal öffentlich über diese „unbekannte“ Chi-Kung Form. In den ersten Jahren wollte sich der Erfolg trotz seiner Erfahrungen und Vorbereitungen zunächst nicht einstellen.
„Erst später wurde mein Körper während des Übens sehr warm“ berichtet GM Leung Ting, „Im Winter dampfte er und im Sommer übte ich in einer Pfütze. Beim üben ergriff mich ein Glücksgefühl, das mich den ganzen Tag nicht verließ. Meine nervösen Magenprobleme in Hong Kong ist das Geschäftsleben sehr hektisch verschwanden, mein Gewicht regulierte sich ebenso wie mein Herzschlag. Die alte Atmungs-Siu Nim Tau-Form brachte alles wieder in Ordnung.
Anfang der 90er Jahre wollte ich wissen, ob diese Wirkungen sich nur bei mir einstellten oder auch bei anderen. Deshalb begann ich einige Freunde, die nichts mit Kampfkunst zu tun hatten, aber auch meinen europäischen Vertreter Sifu K.R. Kernspecht in dieser Form zu unterrichten.
Ein chinesischer Freund litt an Hämorrhoiden. Nach mehreren Monaten Chi-Kung-Siu Nim Tau war er geheilt. Ich unterrichtete auch einige sehr schwache Personen. Nach längerem, geduldigen Training waren sie sichtbar gekräftigt.
Nach all diesen Bestätigungen zeige ich diese wiederentdeckte Atmungsform der Wing Tsun jetzt denen, die sie wirklich brauchen und schätzen können. Sie macht Schwache kräftig und ist auch gut für fortgeschrittene Wing Tsun Kämpfer/Innen. Denn sie fördert die Organkraft und damit die Ausdauer. Alles Dinge, die im realistischen Wing Tsun-Kampf sehr nützlich sein können. Die Instruktoren der E.W.T.O. werden von mir persönlich in Sonderseminaren in diese Form eingewiesen und erhalten darüber eine offizielle Urkunde.
Langfristig nach entsprechendem Üben- können diese dann die Atmungsform speziell an Nicht-Kampfkunst-Interessierte, also an Laien oder an Senioren unterrichten.
Denn im Kung Fu geht es nicht nur darum, den anderen besiegen zu können. Aus der gleichen Quelle, die die Kraft zur Selbstverteidigung liefert, erwächst auch die Kraft zu heilen sich selbst und andere“. 

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Großmeister Leung Ting demonstriert die "Gesundheits-Siu Nim Tau"
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- Meister Cheung Hok Kin
Meister Cheung Hok Kin ist einer der besten Freunde von GM Leung Ting und ein Schüler von GM Yip Man in den Jahren 1954 – 1958 in Hong Kong. Er war ein Schulfreund des berühmten Bruce Lee, der ebenfalls in dieser Zeit von GM Yip Man unterrichtet wurde. Cheung Hok Kin lebt seit 1978 in Los Angeles/USA, wo er GM Yip Mans Kampfkunst unterrichtet. Cheung Hok Kin ist ebenfalls sehr gut in anderen Kampfkünsten geschult; so hat er spezielle Kenntnisse des „Wu“-Stils im Tai Chi Chuan, auch sind ihm „Yang“- , „Chen“- und „Sun“-Stile des Tai Chi Chuan wohlbekannt.
Im Juni 2001 kam Meister Cheung Hok Kin auf Einladung der E.W.T.O. nach Deutschland zur 25-Jahrfeier, wo er auf Aufforderung von GM Leung Ting vor Hunderten von Teilnehmern eine Tai Chi Chuan-Form vorführte. 


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Meister Cheung Hok Kin demonstriert Bruce Lee’s „Inch-Punch“ Livorno 2001
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- Bilder von Chi Kung Kursen im KKC








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Acht-Teiliges Satin im KampfKunstCenter
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