Für Mitarbeiter von privaten Sicherheitsdiensten, Detekteien und Personenschützern bietet das KKC-Karlsruhe ein spezielles Trainingsprogramm an. In Vier Unterrichts-Modulen bestehend aus jeweils 8 x 1,5 Stunden werden Strategien zur Selbstbehauptung sowie der waffenlosen und der bewaffneten Selbstverteidigung spezifisch für die Belange von Sicherheitspersonal vermittelt.
Die Ausbildung beschränkt sich nicht nur auf die technische Umsetzung von Selbstverteidigung gegen körperliche Übergriffe. Priorität haben de-eskalierende Strategien zur Vermeidung von körperlichen Auseinandersetzungen. Vermittelt werden gesetzliche Grundlagen wie z.B. Nothilfe- und Notwehrrecht, Waffenrecht sowie die Ausübung des übertragenen Hausrechts sowie Grundkenntnisse der Rhetorik, der Körpersprache und Psychologie als Basis für eine souveräne und gelassene Herangehensweise zur Gewalt-freien Konflikts-Lösung.
In praxisbezogenen Rollen-Spielen lernen die Teilnehmer angemessen auf verbale und körperliche Attacken zu reagieren. Sollten alle Gewalt-freien Alternativen vom Angreifer ignoriert werden, wird als letztmögliche Option die der körperlichen Selbstverteidigung genutzt. Die technische Basis hierfür bilden Auszüge aus den WT-BlitzDefence Programmen für den Bereich der waffenlosen Selbstverteidigung, sowie dem Newman-Escrima für den Bereich der bewaffneten Selbstverteidigung.
Diese Teilbereiche umfassen in waffenlosen SV spezielle Strategien /Techniken zur Abwehr von Standard-Angriffen von Schlägern sowie Stil-Spezifische Angriffs-Methoden diverser Kampfsportarten. Im Teilbereich der bewaffneten SV werden Strategien und Techniken zur Bewältigung von Angriffen mit Hieb- und Stichwaffen vermittelt. Im Rahmen dieser Ausbildung wird der Umgang mit sog. „Defensiven Waffen“ wie Schlagstock, ASP-Teleskop-Stock, Mag-Lite Taschenlampen in verschiedenen Längen (Palm-Stick-Technik) und Polizei-Tonfa gelehrt.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Programme besteht im Einsatz von sog. „Sanften Mitteln“, die dem Anwender die Möglichkeit geben, einen Angreifer zu kontrollieren ohne ihn schwer zu verletzen. Diese Techniken werden bereits seit Jahren bei speziellen Einheiten der deutschen Polizei und beim Militär erfolgreich eingesetzt.
(Mehr Info darüber unter den Rubriken WT/Polizeiausbildung und ESCRIMA/Specials/Polizei/Militär-Ausbildung)
Das KKC Security-Defence Programm wird in kleinen Gruppen von 10-15 Teilnehmern unterrichtet. Bei Anfragen zu den Teilnahmebedingungen, Kosten und detaillierten Informationen zu den Kurs-Inhalten sowie Terminen, wenden Sie sich bitte schriftlich oder per e-mail an das KampfKunstCenter Karlsruhe.